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Willkommen bei

Festival der Stille

Programm

2008 - 2018
Jubiläums - Edition

17. - 19. August 2018
24. - 26. August 2018

Standorte

KAISERSTUHL

Bad Zurzach, Fisibach, Hohentengen (D), Klettgau (D)

Kaiserstuhl AG – Eine Stadt im Herzen der europäischen Geschichte

Kaiserstuhl, inmitten einer bezaubernden Naturlandschaft am Rhein gelegen, weiss viel zu erzählen von den geschichtlichen Ereignissen, welche Europa in den letzten Jahrhunderten geprägt haben.

Sei es der Bischof von Konstanz, welcher hier den Rheinübergang für seinen Pilgerweg nach Rom in Anspruch nahm, die Habsburger oder die Schweizerischen Eidgenossen – viele Mächte bekundeten Interesse an der städtischen Siedlung, oftmals auch zur selben Zeit.

Die Häuser und Gebäude – zu einem grossen Teil erhalten in der mittelalterlichen Struktur – erzählen aus vergangenen Jahrhunderten, haben diese Geschichte und Geschichten in Schichten und weiteren Schichten gespeichert.


Ein idealer Ort, um inspiriert zu sein von Natur, Geschichte, Kultur und Menschen.

Ein idealer Ort, um Alte Musik an historischen Stätten zu präsentieren.

Über uns

Musik und Natur.
Das idyllisch gelegene Städtchen Kaiserstuhl, ein historisches und architektonisches Juwel der Region, bietet die perfekte Kulisse für ein Musikfestival auf höchstem Niveau.


Philosophie.
Mit Stille ist die innere Ruhe gemeint, welche den Menschen in unseren hektischen Zeiten – umso mehr in dieser vom Flug-und Verkehrslärm geplagten Region – exzellente Musik schenken kann.


Musik aus / für den Ort.
Ein spartenübergreifendes Musikfestival am Rheinufer: Klassische Kammermusik, Salonmusik und Jazz, Orchesterkonzerte, Volksmusik, Kinderkonzerte.


Zusammenarbeit mit:
Weingut Engelhof Hohentengen, Obere Kirche Bad Zurzach, Gasthof zum Waag Bad Zurzach, Weinkeller Zur Schmiede, Ebianum Fisibach, Verein Festival der Stille, Frauenverein Kaiserstuhl, Förderverein IDee eV. Klettgau, Verein ProKaiserstuhl



Wer steckt dahinter


Künstlerische Leitung:
Daria Zappa Matesic & Massimiliano Matesic, Kaiserstuhl


Organisatorische Leitung:


Lovey Wymann, Bad Zurzach

Heidrun Glaser, Klettgau

Felix Eberle, Kaiserstuhl AG


Sekretariat:


Claudia Meierhofer, Kaiserstuhl


Fotografie:
Toby Studer www.tobystuder.ch

Christian Strickler, Kaiserstuhl (Bilder Kaiserstuhl)

Susanne Holm, Lugano (Bilder von Kaiserstuhl)

Verein

Der Gönnerverein ist dem Festival der Stille unterstützend und wohlwollend verbunden.Einmal pro Saison dankt der Verein seinen Mitgliedern mit einem ausgesuchten, exklusiven Event rund ums Festival der Stille.




MITGLIED WERDEN?


VEREIN FESTIVAL DER STILLE
E. ZÜLLIG
TIROLGASSE 107
CH-5466 KAISERSTUHL

TEL. 044 912 01 9
EVELINEZ@BLUEMAIL.CH

Programm

Sekretariat
Claudia Meierhofer, Tel. +41 (0)44 858 28 63
info@kaiserbuehne.ch
(Mo. 14 bis 16 Uhr, Do. 10 bis 12 Uhr, sonst Anrufbeantworter).



Vorverkaufsstelle
Bad Zurzach Tourismus AG, Dr. Martin Erb-Strasse 9, 5330 Bad Zurzach

ACHTUNG – Ticketverkauf startet am 28. Februar 2018 – bitte merken Sie sich dieses Datum vor. Wir freuen uns auf Ihre Reservationen.

Bis bald, wir sehen uns am Jubiläumsfestival der Stille 2018!


17

August 2018, Freitag



BELLE EPOQUE


WO:

Kaiserbühne in Kaiserstuhl AG

WANN:

20:30 Uhr

Apéro im Foyer des Theaters ab 19.30, in der Pause und nach dem Konzert



Eleonora Contucci: Sängerin
Massimiliano Matesic: Klavier
Peter Niklaus Steiner: Schauspieler

Ein musikalisch - literarischer Abend mit Chansons und Romances von Tosti, Puccini, Debussy, usw.






18

August 2018, Samstag



VALENTINA LISITSA, KERZENKONZERT


WO:

Kirche, Kaiserstuhl

WANN:

21:00 Uhr

Apéro auf dem Kirchplatz ab 20.00, in der Pause und nach dem Konzert durch den Frauen Verein Kaiserstuhl



Valentina Lisitsa: Flügel
Valentina Lisitsa – DER Youtube Star der Klassik spielt die Nocturnes von Friedrich Chopin bei Kerzenlicht



19

August 2018, Sonntag



WEINSELIGKEIT, OPEN AIR


WO:

Winzerkapelle
Klettgau, Erzingen (D)

WANN:

17:00 uhr

Getränke und Snacks ab 16.30, in der Pause und nach dem Konzert durch den Verein IdEE


Ensemble arcimboldo / Leitung: Thilo Hirsch „Bogenhausender Künstlerkapelle“

Andreas Höhlen: Alt-Blockflöte
Raphael Meyer: Alt-Blockflöte
Hans-Christof Maier: Tenor-Blockflöte
Marc Pauchard: Bass-Blockflöte, Kuckuck
Karel Fleischlinger: Bogengitarre
Thilo Hirsch: Trumscheit, Gesang, Sprecher
Felix Eberle: Pauken, Triangel, Kuhschellen, Löffel


Vergessene Avantgarde der alten Musik mit Märschen und Polkas, Sarabandes und Menuetten. Open Air mit romantischer Aussicht auf die Weinberge. Bei schlechtem Wetter in der Matthäus Kirche Erzingen



24

August 2018, Freitag



VOCAL JAZZ


WO:

Weingut Engelhof, Hohentengen (D)

WANN:

20:30 Uhr

Hausweine und Snacks ab 19.30, während und nach dem Konzert


Jazz mit dem Karin Ospelt Quartett


Karin Ospelt: Gesang
Christoph Schwaninger: Klavier
Federico Abraham: Basso
Florian Krause: Schlagzeug

Jazz Klänge aus Südamerika, den USA und der Schweiz, mit der fantastischen Stimme von Karin Ospelt






25

August 2018, Samstag



ELEGISCHE KLÄNGE MIT DEM TRIO RAFALE


WO:

Obere Kirche, Bad Zurzach

WANN:

20:30 Uhr

Apéro im Gasthof zur Waag, Bad Zurzach ab 19.30


Trio Rafale mit

Maki Wiederkehr: Klavier
Daniel Miller: Violine
Flurin Cuonz: Violoncello

als Gast Marko Milenkovic, Viola

Werke von S. Rachmaninov, M. Matesic und M. Ravel





26

August 2018, Sonntag



EAST MEETS WEST


WO:

Ebianum, Festsaal in Fisibach

WANN:

17:00 Uhr

Apéro Riche nach dem Konzert


Grosses Jubiläums Abschlusskonzert mit dem Stargeiger Daniel Hope, dem ZKO und dem Tablas-Player Shaher Fawaz, Syrien-Kaiserstuhl

Daniel Hope: Violine
Daria Zappa: Violine
Ryszard Groblewski: Viola
Shaher Fawaz: Tablas

Zürcher Kammerorchester

Werke von F. Mendelssohn, E. Grieg, M. Alyamani (Syrien-Vienna), A. Dvorak, und B. El-Khouri (Libanon-Paris)


Künstler 2018

Daniel Hope



"Dieser Geiger, inzwischen einer der weltweit besten und gedankenvollsten seiner Zunft, spielt Bach und Birtwistle gleichermaßen hervorragend", The Observer (London) Intensität und Menschlichkeit zeichnen Daniel Hopes Musizieren aus, hinzu kommt seine leidenschaftliche künstlerische Neugier. Der britische Geiger spricht mit seiner Kunst Kenner und Klassische-Musik-Neulinge gleichermaßen an, sein poetisches, kenntnisreiches Spiel ge- winnt die Herzen und den Geist. Hope lässt sein Instrument singen. Sein Verständnis für musikalische Linien und den richtigen Ausdruck hat seine Wurzeln in der frühen Arbeit mit seinem Mentor, dem legendären Yehudi Menuhin. Es ermöglicht ihm ausgeprägt persönliche Interpretationen eines breiten Repertoires, das von Bach, Händel und Vivaldi bis zu Takemitsu, Tavener und Turnage reicht. Die Frankfurter Neue Presse nannte Hope unlängst einen "Musiker mit Sinn und Gefühl für Außergewöhnliches", und traf damit den Kern von so vielen Rezensionen über Hopes Arbeit. Dieses "Gefühl" speist seinen Wunsch, Grenzen einzureißen, die Individuen, Gemeinschaften und Nationen trennen, und ist treibende Kraft seiner Arbeit als erklärter musikalischer Aktivist. Daniel Hopes Projekte haben die Aufmerk- samkeit auf das Schicksal der von den Nationalsozialisten ermordeten Musiker gelenkt, auf die Geschichten anderer, von Hass und Engstirnigkeit betroffener Menschen und auf die Kunst von Komponisten, die in der Musikgeschichte stiefmütterlich behandelt wurden. Er hat mit Schauspielern wie Klaus Maria Brandauer und Mia Farrow gearbeitet, um bekannte Werke von Mozart und Beethoven in einen neuen Kontext zu stellen, und anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs schuf er ein Projekt, das Lieder jener Zeit, Texte von Soldaten-Dichtern und ein neues Violinkonzert von Gabriel Prokofiev vereinte. "Ich bin fasziniert davon, was Musik erreichen kann, und ich stelle jedes Jahr verschiedene Projekte zusammen, die auf ihre Art eine gewisse politische Aussage haben", erklärt Hope. "Trotzdem bin ich kein Politiker. Ich bin Musiker. Aber ich glaube, dass Musiker ihre Talente und ihre Kommunikationsform nutzen können, um so manches zu bewirken." Barrieren abzubauen und unterschiedliche Gemeinschaften zueinander zu führen, das gehört inzwischen ganz selbstverständlich zum Leben von Daniel Hope, dessen Engagement ein breites Spektrum von Aktivitäten umfasst. Er ist Moderator einer wöchentlichen Rundfunksendung auf WDR 3, Autor von vier erfolgreichen Büchern für den deutschsprachigen Markt und hat regelmäßig für das Wall Street Journal und Cicero geschrieben. 2015 wurde er mit dem Europäischen Kulturpreis für Musik gewürdigt. "Daniel Hope ist ein großartiger Künstler, der der ernsthaften Musik einen ganz neuen Unterhaltungswert schafft und so Menschen für klassische Musik begeistert", sagte Tilo Braune, der Präsident der Europäischen Kulturstiftung. "Er baut Brücken zwischen unterschiedlichen Musikwelten und steht damit für Toleranz und Offenheit." Diese Aussage trifft Hopes Sinn für die besonderen Ausdrucksmöglich- keiten von Musik. "Ich glaube, dass Musik kulturelle Unterschiede überwindet, so wie sie jenseits von Religion und Abstammung ist", betont Hope. "Ich glaube nicht, dass Musik die Welt verändern kann, aber sie kann die Menschen zum Denken anregen." Diese Überzeugung veranlasste ihn auch, Hope@9pm ins Leben zu rufen, eine vierteljährliche Veranstaltungsreihe im Berliner Konzert- haus, bei der seit September 2016 Hope und eingeladene Gäste aus Kultur und Politik im Sinne der Salonkultur des 18. Jahrhunderts musikalische Darbietungen und Diskussionen über unterschiedlichste Themen miteinander verbinden. In den letzten 20 Jahren ist Daniel Hope mit vielen international führenden Orchestern und Dirigenten aufgetreten. Zu Beginn der Saison 2016/17 wurde Hope Nachfolger von Roger Norrington als Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters, das er auf Tournee nach Südkorea und China führte. Nach seinen ersten Aufnahmen 1999 erwarb sich Hope schon bald den Ruf eines der individuellsten und faszinierendsten Virtuosen seiner Generation. 2007 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Der Geiger feierte den 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin 2016 mit dem Album Daniel Hope – My Tribute to Yehudi Menuhin, das der Observer "eine liebevolle Hommage" nannte. Das im März 2017 veröffentlichte For Seasons geht auf Hopes Erinnerung zurück, wie er als Kind eine Aufführung von Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Menuhin und dem Zürcher Kammerorchester erlebte. "Es hinterließ einen tiefen Eindruck", berichtet er. "Diese Kombination von Musikern war unwiderstehlich; und auch die Tatsache, dass Menuhin Vogelstimmen und den Klang der Naturgewalten auf der Geige hervorbringen konnte. Ich war sofort gefesselt." 2004 wurde Hope bei den Classical Brit Awards zum "Nachwuchskünstler des Jahres" gekürt. Er erhielt sechs ECHO Klassik-Preise sowie den Deutschen Schallplattenpreis, Prix Caecilia, "Diapason d'Or des Jahres" und Edison Classical Award Special Prize 2014. Hinzu kommen zahlreiche Grammy-Nominierungen. Daniel Hope kam 1973 in Durban in Südafrika zur Welt. Als er sechs Monate alt war, erhielt sein Vater, der Romanautor, Dichter und Antiapartheid-Aktivist Christopher Hope, ein Ausreisevisum unter der Bedingung, dass er nie zurückkehre. Die Familie ging zunächst nach Paris, dann nach London, wo Daniels Mutter Eleanor Sekretärin und später Managerin von Yehudi Menuhin wurde. Als kleiner Junge spielte er mit den Enkelkindern des Geigers, der ihn anregte, Geigenunterricht bei Sheila Nelson zu nehmen, einer der besten Musikpädagoginnen für Kinder in England. 1984 trat er in das Royal College of Music in London ein und studierte anschließend an der Royal Academy of Music. Hope startete 1990 seine Laufbahn als Berufsmusiker und nahm zwischen 1992 und 1998 als Krönung seiner formellen Ausbildung noch Unterricht bei Zakhar Bron. Daniel Hope, der mit seiner Familie in Berlin lebt, spielt die "Ex-Lipiński" von Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1742, die ihm von einer ungenannten Familie aus Deutschland zur Verfügung gestellt wurde.




Valentina Lisitsa



ist nicht nur der erste „YouTube-Star” der klassischen Musik, sondern vor allem die erste klassische Künstlerin, der es gelang, ihren Internet-Erfolg in eine weltweite Konzertkarriere auf den bedeutenden Podien in Europa, den USA, Südamerika und Asien zu überführen. Die gebürtige Ukrainerin wurde in ihrer Heimatstadt Kiew zunächst an der Lysenko Musikschule für hochbegabte Kinder und später am Musikkonservatorium ausgebildet. Doch Valentina Lisitsa blickte stets über den Tellerrand der Musikwelt, zeitweilig träumte sie sogar von einer Karriere als Profi-Schachspielerin. 1992 emigrierte sie in die USA, wo sie auch als Klavierduo-Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann den Karriere-Start versuchte. Mehrere Gewinne bei Wettbewerben und daraus resultierende Konzertverpflichtungen markierten die Anfänge ihrer Laufbahn. Doch entwickelte sich ihre Karriere über längere Zeit nicht entscheidend weiter, sodass Valentina Lisitsa nach neuen Möglichkeiten suchte, ein Publikum für sich zu gewinnen. Hier bewies sie ihr außergewöhnliches Gespür für neue Ent- wicklungen und ihre Offenheit für unkonventionelle Wege. 2007 stellte sie ihr erstes Video auf die Internet-Plattform YouTube, eine Aufnahme der Etüde op. 39 Nr. 6 von Sergej Rachmaninoff. Im Gespräch mit einem Rundfunkjournalisten sagte sie: „Mein erster YouTube-Clip war von dürftiger VHS-Qualität mit einem fürchterlichen Schulklavier und meine Hände waren nicht synchron mit dem Klang. Aber die Leute verbanden etwas damit. Auf einmal teilten sie mir mit, dass meine Interpretationen zählten, dass sie etwas veränderten, dass sie anerkannt wurden." Schnell erhöhten sich die Klickzahlen, weitere Videos folgten. Der Grundstein einer in der klassischen Musik beispiellosen Karriere in einem sozialen Netzwerk war gesetzt. Heute verzeichnet ihr YouTube-Channel annährend 70 Millionen Klicks und 130.000 Abonnenten. Im Mai 2010 spielte Valentina Lisitsa die niederländische Premiere des neu arrangierten „Klavierkonzerts Nr. 5“ (auf Basis der 2. Sinfonie) von Sergej Rachmaninoff mit dem Rotterdam Philharmonic. Im August 2011 spielte sie erstmals mit dem Orquestra Sinfônica Brasileira unter der Leitung von Lorin Maazel. Außerdem hat sie bereits mit Orchestern wie dem Chicago Symphony, WDR-Sinfonieorchester Köln, Seoul Philharmonic, San Francisco Symphony und Pittsburgh Symphony konzertiert. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Manfred Honeck, Yannick Nézet-Séguin und Jukka-Pekka Saraste zusammen. Ein spektakuläres Rezital in der Londoner Royal Albert Hall vor 8000 Zuhörern im Juni 2012 bedeutete endgültig den internationalen Durchbruch. Das Publikum konnte im Vorfeld online über das Programm des Abends abstimmen – ein Weg, die Zuhörer am Konzertereignis zu beteiligen, der zu einer Art „Markenzeichen“ für Valentina Lisitsa geworden ist. Das renommierte Label DECCA nahm Lisitsa als Exklusivkünstlerin unter Vertrag und veröffentlichte den Live-Mitschnitt des Royal-Albert-Hall-Konzerts nur einen Monat später auf CD und DVD. Darauf folgte eine CD-Veröffentlichung mit der Gesamteinspie- lung der vier Klavierkonzerte sowie der Rhapsodie über ein Thema von Paganini von Sergej Rachmaninoff mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Francis. Auf ihrer jüngsten CD-Publikation präsentiert Valentina Lisitsa verschiedene Werke von Franz Liszt. Im Februar 2013 gab Valentina Lisitsa ihr Recital-Debüt im großen Saal der Berliner Philharmonie. Konzertaufführungen führten sie u. a. nach Hong Kong, Taiwan und Südkorea, nach Palma de Mallorca, zum Rheingau Musikfestival, nach Köln, München und Stuttgart, zu den BBC Proms in der Royal Albert Hall London, nach New York, Washington, Chicago, im Pariser Salle Pleyel mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi, bei der Staatskapelle Dresden, im Prinzregententheater München, in der Londoner Wig- more Hall, im Concertgebouw Amsterdam sowie mit dem Wiener Kammerorchester in Wien und Istanbul.




Shaher Fawaz, Tablas



In Syrien geboren, kam Shaher Fawaz 2017 mit seiner Frau und den zwei Töchtern in die Schweiz. Schon in früheren Jahren nahm er Privatunterricht in Rhythmus beim Schlagzeuger und Balaorkista Abdullah Dahab, später nahm er Unterricht in uralten östlichen Rhythmus beim Damaskus City College of Musik. Er spielte 2005 bis 2010 regelmässig bei Festivals in Sham Armband, 2002 nahm er am Internationalen Film Festival in Beirut teil. Neben der Musik ist Shaher Fawaz Trainer und Schiedsrichter dritten Grades für Badminton und hat seit 11 Jahren im Bereich Dekor gearbeitet. Ausserdem ist er leidenschaftlicher Maler und Zeichner. Er lebt in Kaiserstuhl.




Massimiliano Matesic, Dirigent & Komponist


KÜNSTLERISCHE LEITUNG

geb. 1969 in Florenz aus einer dalmatischen-italienischen Familie stammend, ist als Dirigent, Komponist und Musiker tätig. Nach dem Studium am Florentiner Konservatorium (u.a. Komposition bei S. Sciarrino) und an der Hochschule für Musik Freiburg in Br. bekam er wichtige Impulse von David Zinman und Jorma Panula an der Academy of Conducting in Aspen. 1992-95 war er Korrepetitor bei dem Festival Cantiere Internazionale d’Arte von Montepulciano, 1997-2002 Leiter des Kammerorchesters der Hochschule für Musik Freiburg sowie Assistent von Prof. Peter Gülke. 2000 war Massimiliano Matesic Preisträger beim in- ternationalen Dirigierwettbewerb Prager Frühling. Als Gastdirigent trat er mit verschiedenen Orchestern in Europa auf, u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Orchestre Philhar- monique de Montecarlo, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Zürcher Kammeror- chester, der Nord Tschechischen Philharmonie, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Berner Sinfonieorchester. Er machte Rundfunkaufnahmen für das RSI (Radio della Svizzera Italiana) und für das Label Guild. Er ist Professor für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg in Breisgau und leitet das Orchester der Showa Aka- demie (Hochschule für Musik) in Kawasaky, wo er seit 2010 Gastprofessor ist. Im Juni 2015 hat Matesic als Assistent des Komponisten Peter Ruzicka die Schweizer Erstaufführung der Oper HÖLDERLIN am Theater Basel geleitet. Als Komponist erlebte er im Oktober 2016 die Première seiner neu komponierten Oper „Katze Ivanka“ am Opernhaus Hamburg – mit grossem Erfolg. Im November 2017 wurde seine „Katze Ivanka“ am Festspielhaus Baden- Baden inszeniert und im 2018 in Sofia an der National Opera. 2008 gründete er zusammen mit seiner Frau Daria Zappa das Festival der Stille in Kaiserstuhl AG. www.massimilianomatesic.ch




Daria Zappa, Violine


KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Die Tessinerin Daria Zappa hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Kammermusike- rin, Solistin und Pädagogin gemacht. Heute ist sie Stimmführerin der 2. Geigen im Zürcher Kammerorchester und hat als Solistin an der Seite von Daniel Hope, Vadim Repin, Enrico Onofri, Maurice Steger und Avi Avital konzertiert. 2001-2004 war sie Geigerin im Amar Quartett Zürich, dann erste Geige des casalQuartetts von 2004 bis 2012 und hat mit diesem Ensemble Konzerte in aller Welt an hochkarätigen Zyklen und Festivals gegeben. So war sie bereits in der Philharmonie Köln, der Tonhalle Zürich, der Musashino Hall Tokyo, dem Palau de la Musica Valencia, der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Luxembourg, bei den Musikfestspielen Podtsdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Muziek- gebouw Amsterdam und dem Stadthaus Bregenz zu hören. Mit “Birth of the String Quartet” hat das casalQuartett 2010 den Echo Klassik Preis in der Kategorie “Kammermusik-Einspie- lung des Jahres gewonnen. Sie studierte zuerst in Lugano mit Susanne Holm, nach der Ma- tura an der Musikhochschule Freiburg im Br. zuerst bei Prof. Jörg Hofmann, dann bei Prof. Rainer Kussmaul (Solistendiplom 2002). Wichtige weitere Impulse bekam sie bei J. J. Kan- torov, D. DeLay, G. Schulz, F. Gulli und D. Zsigmondy. Als Solistin hat Daria Zappa mit renommierten Orchestern in der Schweiz, Italien und Süd Amerika gespielt, letztlich das Violinkonzert von L. van Beethoven mit dem Orchestra Palermo Classica. Daria Zappa war 2004-2016 Lehrerin an der MusikschuleKonservatoriumZürich und war bis 2011 Assistentin von Benjamin Schmid an der Hochschule der Künste in Bern. Sie spielt und improvisiert Blues und Jazz zusammen mit ihrem Bruder Mattia und ihrem Vater Marco (Liedermacher). Ihre Violine wurde in Brescia im Jahre 1778 von Gian Baptista Mezzabotte gebaut. Daria Zappa ist zusammen mit ihrem Mann M. Matesic künstlerische Leitung des Fes- tival der Stille in Kaiserstuhl AG, wo sie auch mit ihrem Kind Iskander leben. www.dariazappa.ch




Zürcher Kammerorchester



1945 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Unter der Leitung von Edmond de Stoutz und später von Howard Griffiths und Muhai Tang erlangte das Ensemble internationale Anerkennung. In der Ära mit dem weltweit angesehenen Principal Conductor Sir Roger Norrington, von 2011 bis 2015, konnte das Zürcher Kammerorchester seine hervorragende Reputation nachhaltig fes- tigen. Seit der Saison 2016/17 leitet mit Music Director Daniel Hope erstmals kein Dirigent, sondern ein Instrumentalist das Orchester. Regelmässige Einladungen zu internationalen Festivals, Gastspiele in den bedeutenden Mu- sikzentren Europas, Konzerttourneen auf fast allen Kontinenten sowie zahlreiche gefeierte CD-Produktionen belegen das weltweite Re- nommee des Zürcher Kammerorchesters. Das Repertoire ist breit gefächert und reicht von Barock (in historisch informierter Spiel- weise auf Darmsaiten und mit Barockbögen) über Klassik und Romantik bis zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz, Volksmusik und populäre Unterhaltung. Die Nuggi-, Krabbel-, Purzel-, abc- und Kinderkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger Instrumentalisten sind dem Zür- cher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten.




Karin Ospelt



Das Quartett um die Liechtensteiner Sängerin Karin Ospelt entstand am Jazzcampus in Basel, wo sich die vier Musiker während des Studiums kennen lernten. Die aus Argentinien, Norddeutschland und der Schweiz stammenden Mitmusiker Federico Abraham (bass), Florian Krause (drums) und Christoph Schwaninger (piano) verband in ihre neuen Wahlheimat die Liebe zum Great American Songbook. Seit nunmehr 5 Jahren konzertiert die Band in der ganzen Schweiz. Vorbilder aus allen Epochen sind klar wiedererkennbar. Trotzdem weht durch alle Songs ein ganz eigener Wind. Dabei dreht sich alles um die glasklare, schwelgende Stimme Karin Ospelts, welche wunderbar eingebettet ist in die Interaktion der Mitmusiker, und dabei weder Experimente noch Klischees scheut. Das Karin Ospelt Quartett bietet Musik für das nostalgische Ohr und für alle, die von handgemachter Musik nicht genug bekommen können.




Peter Niklaus Steiner



1960 in Winterthur geboren und aufgewachsen. Nach der Grund- und Handels- schule (Sekretärendiplom) schloss Peter Niklaus Steiner 1981 die Schau- spiel Akademie Zürich als Schauspieler ab. Es folgten Engagements an den Stadttheatern in Bremen, Frankfurt a.Main, Bochum und Tübingen (LTT). Von 1990 bis 2003 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhauses Zürich. 1990 gründete er das turbine theater in Langnau am Albis, das er bis heute leitet. 1993 wurde er mit der Thomas Hürlimann Förderungsabgabe der J. W. v. Goethe Stiftung in Basel für seine Arbeit als Theatergründer, Stückeschrei- ber und Schauspieler ausgezeichnet. Seit 2003 arbeitet er in der freien Thea- terszene und gibt daneben Theaterkurse und Schauspielunterricht an der SAMTS in Adliswil. Seit 2006 arbeitet er auch regelmässig im Laxdal-Theater in Kaiserstuhl AG, in dem er spielt und inszeniert. Am Festival der Stille wirkt er am Berliner Abend mit: Von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt. www.peterniklaussteiner.com




Das Ensemble Arcimboldo, Basel



wurde 1991 von Thilo Hirsch gegründet. Der Name des Renaissancemalers und ersten «Surrealisten» Giuseppe Arcimboldo, der vor allem durch seine Frucht- und Blumenportraits bekannt ist, spiegelt die Grundidee des Ensembles: Das Verschmelzen verschiedener Elemente zu einem neuen, überra- schenden Ganzen. Der Erfolg dieses Konzeptes zeigte sich in den vielen Aufführungen seit 1991, den Einladungen zu zahlreichen europäischen Fes- tivals (so z.B. zum Festival Atlantico/Madeira, Ba- rockfest Münster (Stadttheater Münster), Festival Fränkischer Sommer, Telemann-Festival/Magde- burg, Ekhof-Festival/Gotha) und den hervorragen- den Kritiken. So reichten die Attribute in den zahlreichen Kritiken der zuletzt erschienenen CDs von «Raritäten und exotische Klang- reize», «Erstklassige Leistungen», «Excellent performance», «Feinkost mit höchster Professionalität» bis zu «Highly recommended». Alle MusikerInnen und SängerInnen des Ensembles haben an renommierten Instituten für Alte Musik studiert und sind SpezialisEn- semble ArcimboldotInnen ihres Fachs. Gemeinsam ist ihnen die Neugier auf neue Klänge und Instrumente. So sind seit 2005 sind mehrere CDs des ensemble arcimboldo erschienen: 2005 die CD "Musik aus Schweizer Klöstern mit Tromba marina" (musiques suisses), 2007 eine SACD mit der von Thilo Hirsch wiederentdeckten "Messe von Muri" von Valentin Rathgeber (unter Verwendung von zwei Trombe marine und einer einsaitigen Holzpauke nach Daniel Speer, 1687) beim Label audite. 2010 wurde die CD "La musique de la Grande Écurie & des Gardes Suisses" veröffentlicht (musiques suisses in Koproduktion mit DRS). Es handelt sich dabei um die klingende Dokumentation eines SNF-Forschungsprojektes der SCB für welches Fifres, Tambours und französische Cromornes in verschiedenen Stimmlagen rekonstruiert wurden. Neben Rundfunkaufnahmen etwa beim Projekt d’amore des WDR Köln oder der Musica Antiqua-Reihe des Bayerischen Rundfunks arbeitet das ensemble arcimboldo auch mit verschiedenen Vokalensembles zusammen. Das Ensemble vergibt zudem regelmässig Kompositionsaufträge an zeitgenössische KomponistInnen: 2005 an Michael Bürgin (*1969) für das Projekt "Musik aus Schweizer Klöstern", 2011 für das Projekt "Bogenhauser Künstlerkapelle" an Abril Padilla (*1970) und Hans-Jürg Meier (1964–2015), 2012 für das Projekt "DO-UT-DES" konnte Erik Oña (*1961) als Komponist gewonnen werden. Im Projekt "La Piazza - Szenisches Tanz- Konzert" des ensemble arcimboldo im Gare du Nord/Basel wurden 2013 zwei Werke von Jason Rosenberg (*1979) und Abril Padilla (*1970) uraufgeführt. Für die Klanginstallation "resonance-box" wurden 2015 zwei Werke von Charlotte Torres und Abril Padilla komponiert.




Eleonora Contucci, curriculum vitae



Noch als Kind sang sie bei der Uraufführung der Oper „Pollicino“ von W. Henze beim Cantiere d’Arte in Montepulciano. Sie studierte Operngesang mit Maria Vittoria Romano und am Conservatorio von Latina mit Nicoletta Panni. Sie besuchte master-classes u.a. mit Alfredo Kraus, Renata Scotto, Julia Hamari, Regina Resnik und Hervé Nicket (Barock-Gesang). Sie war in wichtigen Opernpartien zu hören, wie in La Bohème, Gianni Schicchi, Madama Butterfly, Zauberflöte, Wozzeck, Le maschere von Mascagni, La clemenza di Tito von Caldara, Nozze di Figaro mit Zubin Mehta, Amadigi von Händel mit Rinaldo Alessandrini am Teatro San Carlo von Napoli, Parsifal und La Favorite von Donizetti am Carlo Felice di Genova, Don Giovanni, L’elisir d’amore am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino unter der Leitung von Bruno Campanella, Orfeo von Monteverdi an der Scala, um nur einige zu nennen. Eleonora Contucci hat mehrere CD-Produktionen hinter sich, wie die mit Clemenza di Tito von Caldara, Die Lieder von Norbert Burgmüller und die erste CD-Einspielung von den Liedern von Hugo Staehle. Auf einer DVD mit le Nozze di Figaro unter der Leitung von Zubin Mehta für TDK ist sie zu sehen. Eleonora Contucci unterrichtet Gesang am Conservatorio von Teramo und seit 2015 ist sie Künstlerische Leiterin des Festival di Pasqua in Montepulciano, wo sie mit ihrer Familie auch lebt.




Trio Rafale



Maki Wiederkehr, Klavier - Daniel Meller, Violine - Flurin Cuonz, Violoncello "Wenn junge Musiker zu einem Kammermusik-Ensemble zusammenfinden, ist das immer einen Konzertbesuch wert. Um aber das junge Trio Rafale hören zu können, sollte kein Weg zu weit sein." So schrieb die Oberbadische Zeitung 2016 über das aufstrebende Schweizer Klaviertrio Rafale mit dem französischen Namen für Windböe – wobei Wind neben dem stürmischen Windstoß auch ein warmer Luftstrom oder eine kühle Brise sein kann und damit Metapher für jede Art von musikalisch belebter Bewegung ist. Eine Anfrage für das Klaviertrio von Maurice Ravel führte die drei jungen Studenten der Zürcher Hochschule der Künste im Frühjahr 2008 zusammen. Ab September 2009 wurde das Trio Rafale von Eckart Heiligers betreut. 2014 bis 2015 nahm das Trio Unterricht bei Rainer Schmidt in Basel. Weitere wertvolle musikalische Impulse erhielt das Trio u.a. bei Eberhard Feltz und Bernard Greenhouse. Seit seiner Gründung spielte das Trio zahlreiche Konzerte in allen größeren Städten der Schweiz und war 2012 u.a. bei der Lenzburgiade und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker zu Gast. In den vergangenen Saisons folgten Konzerte u.a. in Frankfurt/Main, Hamburg, München und Ulm, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Davos Festival – young artists in concert. Weitere Höhepunkte waren das Debüt in der Wigmore Hall London (Oktober 2014) im Rahmen der Verleihung des Swiss Ambassador Awards, gefolgt von Konzerten in Cardiff, Edinburgh und Belfast, sowie Konzerte beim Festival Prager Frühling und den Niedersächsischen Musiktagen Hannover.     In der Saison 2015/16 folgten Debüts in der Alten Oper Frankfurt, in der Berliner Philharmonie sowie bei den December Nights of Sviatoslav Richter in Moskau. Im November 2015 machte das Trio Rafale eine ausgedehnte Japan-Tournee. Im Anschluss führte sie ein Konzert nach Südkorea (Tongyeong Concert Hall). Mit 1. Preisen sowohl bei der Osaka International Chamber Music Competition (Mai 2014) als auch der Melbourne International Chamber Music Competition (2011) konnte das Trio Rafale an zweien der weltweit renommiertesten Wettbewerben für Kammermusik überzeugen. Des Weiteren zu erwähnen sind der 1. Preis beim „Concours national pour Trio instrumental Prix Geraldine Whittaker“ der Jeunesses Musicales de Suisse (2010) sowie der Gewinn des Kammermusikwettbewerbs des Migros Kulturprozents 2013, bei dem das Ensemble zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. 2014 wurde dem Trio von der Musikkommission der Stadt Zürich ein Werkjahrespreis für Interpretation zugesprochen. 2016 spielte das Trio im Rahmen des Lucerne Festivals Werke von Beethoven, Boulanger und Schönberg. Im selben Jahr wurde das Ensemble in das Mentoring Programm des Beethoven-Hauses Bonn aufgenommen und im Mai 2017 fand in diesem Rahmen ein Debütkonzert statt. Höhepunkte der aktuellen Saison sind ein Auftritt im Berliner Konzerthaus sowie die Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Graubünden. Ihre Debüt-CD mit Werken von Schumann und Ravel ist 2012 unter dem Label monton erschienen. Eine zweite mit Werken von Vasks und Brahms folgte 2013 bei Acousence. Im Februar 2017 erschien ihre neueste CD mit Frühwerken von Debussy, Rachmaninow, Schostakowitsch und Henze, mit dabei auch ein Werk des Schweizer Komponisten Jannik Giger welches eigens für das Trio geschrieben wurde. Diese CD wurde im Mai 2017 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.




Künstler 2008-2017

Ehemalige Künstler des Festival der Stille

  • ● Jolanda Steiner

  • ● Marco Zappa Quintett

  • ● Alexandre Dubach

  • ● Bruno Meier

  • ● Ensemble Raro: Diana Ketler, Sasha Sitkovetzki, Razvan Popovici, Bernhard Naoki Hedenborg mit

  • ● Bozo Paradzik

  • ● Silke Schwarz und Massimiliano Matesic

  • ● Pippo Pollina, JugendSinfonieOrchester Zürich

  • ● Maurice Steger, Naoki Kitaya, casalQUARTETT: Daria Zappa, Rachel R. Spät, Markus und Andreas Fleck

  • ● Ania Losinger, Matthias Eser

  • ● Breins’s Café: Georg Breinschmid, Roman + Franzosen Janoska

  • ● Sinfonie Orchester Nota Bene

  • ● Gabriella Palikruscheva

  • ● Barbara Balba Weber

  • ● Isabel Witschi, Tiziana Rosa

  • ● Peter Niklaus Steiner, Schauspieler

  • ● Swiss Chamber Soloists: Esther Hoppe, Jürg Dähler, Daniel Häfliger, Reto Bieri

  • ● Marcelo Nisinmann Trio: Marcelo Nisinmann, Giovanni Barbato, Winfried Holzenkampf

  • ● Fränzi Frick & musizierende Kinder des Streichensemble 1, Zürcher Konservatorium für Klassik und Jazz

  • ● Mattia Zappa

  • ● Gilles Apap

  • ● Kurt Aeschbacher

  • ● Jugendchor Siggenthal unter der Leitung von Margret Sohn

  • ● ChaartsChamberAartistsOrchestra

  • ● Reto Poltera, Erzähler

  • ● Pascal Suter, Blockflöte

  • ● Marcel Ege

  • ● Corina Freyvogel

  • ● Rastrelli Cello Quartett: Kira Kraftzoff, Sergio Drabkine, Kirill Timofeev, Misha Degtiareff

  • ● Ensemble Festival der Stille mit: Andreas janke, Conrad Muck, Georgias Balatsinos, Isabel Weymann, Renato Bizzotto, Robert Pickup, Yulia Miloslavskaya, Felix Eberle

  • ● Georg Breinschmid und Agnes Heginger

  • ● Oliver Schnyder

  • ● Sandra Künzi, Erzählerin

  • ● Matthias Ziegler, Flöten

  • ● Srdjan Vukasinovic, Akkordeon

  • ● Taylan Arikan, Baglama, Gitarre

  • ● Heinz Holliger, Oboe

  • ● HANNELI MUSIG

  • ● Carmina Quartett

  • ● Christian Poltéra Violoncello Stradivari Mara

  • ● Eleonora Contucci Sopran

  • ● i baroccoli, barockes Ensemble

  • ● Musique en Route mit : Ronny Spiegel, Violine, Stefanie Hess, Kontrabass, Tom Tafel, Akkordeon

  • ● Ensemble festival der Stille mit: Andres Martinez, Kontrabass, Diego Baroni, Klarinette, Rui Lopes, Fagott Hans Saurer, Pistenkornett, Seth Quistad, Posaune

  • ● Le Donne virtuose

  • ● Nicolas Senn und die Helvetic Fiddlers

  • ● Wolfgang Sieber, Orgel

  • ● Jörg Demus, Klavier

  • ● Das Roberto Petroli Trio mit: R. Petroli, Stefania Verità und Tino Horat

  • ● Willi Zimmermann, Violine

  • ● Zürcher Kammerorchester

  • ● Duo Calva

  • ● Ils Franzls da Tschiln

  • ● Russian Furore Quintet

  • ● Diego Chenna, Fagott

  • ● Andrea Landi, Violoncello

  • ● David Bergmüller, Theorbe

  • ● Kaleidoscope String Quartet

  • ● Chor Schulhaus Blöleboden

  • ● Una Musica mit: Giorgia Milanesi, Maya Armin, Giulia Breschi und Giorgio Paronuzzi

  • ● Ruth Killius, Viola

  • ● Vox Blenii

  • ● CheRoba mit: Marco Santilli, Lorenzo Frizzera, Ivan Tibolla, Fulvio Maras

  • ● Maria Gerter, Sängerin

  • ● das Kaiser Quintett mit: Daria Zappa, Silvia Savova, Ryszard Groblewski, Fulvia Mancini, Massimiliano Martinelli

  • ● Chamber Jazz Duo mit: Mattia Zappa und Ivo Kova

  • ● St. Laurentius Chor, Fanny Seegenschmid, Leitung

  • ● Zoltan Lengyel, Orgel

Bilder

Ein kleiner Einblick: Festival der Stille & Kaiserstuhl.

Spielorte

Unsere Spielorte 2018

Kirche St. Katharina Kaiserstuhl



Das Äussere


Die Stadtkirche St. Katharina präsentiert sich als einschiffiger Bau mit einem mächtigen, unverputzten Turmchor im Osten und mit einer Vorhalle im Westen. Stilistische Vergleiche, insbesondere am ehemals mit Masswerk unterteilten Ostfenster, legen eine Datierung ins spätere 13. Jahrhundert nahe, also in den Zeitraum, als Kaiserstuhl befestigt wurde. An der Nordfassade ist gut zu erkennen, wo die 1336 erstmals erwähnte und als Kapelle bezeichnete Stadtkirche zweimal bis zur heutigen Grösse erweitert wurde. Um 1370 wurden die Turmchormauern erhöht und darauf der heutige Glockenturm aufgesetzt. 1609 erfolgten die Westverlängerungen, die Erhöhung des Langhauses und der Einbau grösserer Nord- und Südfenster. Dieser Umbau ist am Scheitel des Eingangsportals mit Stadtwappen und Jahreszahl festgehalten.



Das Innere


Die Barockisierung des Innenraums in den Jahren 1755/1756 prägt noch heute das Erscheinungsbild der Kirche. Das breit gelagerte Schiff wird im Osten durch einen Spitzbogen (Triumphbogen) vom eigentlichen Chorraum abgetrennt und weist im Westen eine neugotische Orgelempore auf. Die Ausgestaltung des an Stelle einer Holzdecke eingezogenen Tonnengewölbes übernahm der aus Bad Waldsee in Oberschwaben stammende Eustachius Gabriel (1727 – 1774). Er schuf die Gemälde über das Leben und die Enthauptung der Patronatsheiligen Katharina sowie biblische Szenen, in der Mitte mit dem zwölfjährigen Jesus unter den Schriftgelehrten im Tempel. Von Franz Ludwig Wind stammen die Kanzel mit den vier Evangelistenfiguren sowie das an Formen der Spätrenaissance anknüpfende Chorgestühl. Die Barockaltäre wurden 1845 zu Gunsten der heutigen neugotischen Altäre entfernt. Mit dem Hauptaltar des Auferstandenen und den beiden Seitenaltären der Heiligen Katharina und der Muttergottes fügen sie sich harmonisch in den Kirchenraum ein. Die beiden Heiligen finden sich auch als Beschützerinnen des Stadtwappens in der im Fenster neben der Kanzel eingelassenen Scheibe von 1599. Verschiedene Pfarreiangehörige stifteten um 1900 das Glasgemälde; sie zeigen die damals geschätzte Stilvielfalt und machen die Aktualität von privaten Stiftungen deutlich. Das Sakramentshäuschen im Chor gehört noch der ursprünglich gotischen Ausstattung an. Seine architektonische Vielfalt mit Spitzbögen und Zierelementen in der Form von Türmchen und eingerollten Blättern, den so genannten Fialen und Krabben, soll die Vorstellung an das Himmlische Jerusalem wecken. (aus Schweizerischen Kunstführer GSK – Franziska Wenzinger Plüss und Brigitte Frei-Heitz)


Obere Kirche, Bad Zurzach






Spannend von der Krypta bis zu den Turmglocken


Bereits im Frühmittelalter standen in Bad Zurzach zwei Kirchen nebeneinander: durch die Teilung von Kloster- und Pfarrkirche kam dies zustande. Die Obere Kirche, die ehemalige Pfarrkirche Sankt Maria, findet 1294 erstmals Erwähnung und wurde 1517 wegen Baufälligkeit neu gebaut. Sie diente seit der Reformation als paritätische Kirche für beide Konfessionen. Nach der Aufhebung des Stiftes 1876 übernahm die Pfarrei die Stiftskirche und überliess die Marienkirche alltäglichen Zwecken. 1944 wurde das Innere der Kirche restauriert und für kulturelle Veranstaltungen eingerichtet. Heute befindet sich zudem die Permanent-Ausstellung des Künstlers Pieter van de Cuylen in der Oberen Kirche.



Quelle: www.badzurzach.info


Engelhof Hohentengen (D)



Engelhof, Hohentengen


Der Engelhof, das Weingut in Baden, wurde 1628 vom Schweizer Stadthalter Pelagius Ertzli erbaut und liegt direkt an der Schweizer Grenze zwischen Waldshut und Schaffhausen. Der Weinbau lässt sich hier zurückverfolgen bis in die Merowingerzeit und erlebte seine grösste Ausbreitung im Mittelalter. Die Bürger der direkt über dem Rhein liegenden Stadt Kaiserstuhl bewirtschafteten damals bis zu 120 ha Rebland am heutigen Hohentengener Oelberg.

Die politische und kirchliche Trennung war der Niedergang des Rebbaus, Kaiserstuhl zählt seit 1803 zur Eidgenossenschaft. Der Engelhof wurde 1964 vom Düsseldorfer Landschaftarchitekten Prof. Miller gekauft und als Obstgut mit 8 Hektar geführt. Er besann sich des besonderen Mikroklimas dieser Lage direkt am Rhein und nach jahrelangem Zusammenkauf umliegender Flächen konnte er 1982 auf 20 Hektar Weinreben anpflanzen. Somit kam die besondere Einzellage des Hohentenger Oelbergs wieder zu ihrer Bedeutung.

1986, vor der ersten Ernte, übernahm die Familie Netzhammer den Hof und baute Kelter- und Kelleranlagen ein. Somit war die technische Grundlage für ein erfolgreiches Weingut geschaffen. Das Gespür von Georg Netzhammer senior zur Lage und die Liebe zum Wein waren die Basis zum heutigen Erfolg. Dieser Tradition sehen sich die Erben die Gebrüder Emil, Pius und Georg Netzhammer jun. verpflichtet.



Quelle: Weingut Engelhof


Winzerkapelle (D)



Winzerkapelle Erzingen, Klettgau


Der Bau der Winzerkapelle begann 1945 aufgrund der drohenden Evakuierung der Erzinger Bevölkerung im Zuge der alliierten Besatzungsmächte. Die Winzerfamilien wendeten sich mit Unterstützung des Schweizer Industriellen Paul Suter, Direktor der Seidenweberei Stehli an die katholischen Nuntiatur in Bern und erreichten durch Kontakte zum späteren Papst Johannes XXIII eine Verschonung der Erzinger Bürger. Auf Grund dessen legten die Familien am 31. Mai 1945 ein Gelübde zum Bau der Kapelle ab, die schließlich 1947 offiziell eingeweiht wurde. Der Bau der Kapelle war unter den damaligen Bedingungen sehr schwierig, die Schweizer Nachbarn halfen beim Gelingen des Bauvorhabens und versorgten die Erzinger Handwerker mit Materialien.




Kaiserbühne, Kaiserstuhl (ehemalig Laxdaltheater)



Kaiserbühne, Kaiserstuhl


Kaiserstuhl ist seit vielen Jahren ein Zentrum des regionalen Theaterangebotes. Die Kaiserbühne, eine professionelle, innovative und vielfältige Schauspiel-Bühne, erweitert seit 2017 das frühere Angebot des Laxdal-Theaters um Gastspiele in den Bereichen Comedy und Satire / Konzertperformances / Comedy küsst Swing / Klassischer Musik / Filmen und noch vielen weiteren Genres. Die Bretter die die Welt bedeuten, sind im geschichtsträchtigen und charakteristischen Keller des ehemaligen Amtshauses des Klosters St. Blasien beheimatet, erbaut 1563. Seien Sie unser Gast – zusammen schaffen wir Kultur.




Ebianum, FESTSAAL IN FISIBACH



Ebianum, FESTSAAL IN FISIBACH


Bereits seit 1990 betrieben die Eberhard Unternehmungen in Höri ein Baumaschinenmuseum mit einer gemütlichen Baggerstube. Das Museum wurde rege genutzt für Firmen-, Familien- und Vereinsanlässe. Die Baumaschinensammlung wuchs stetig und der Platz wurde immer knapper. Darum beschlossen die Brüder Heinrich, Hansruedi, Heinz und Martin, noch während ihrem Wirken ein grösseres Museum zu bauen.

2010 konnte im Zusammenhang mit dem Kauf der Weiacher Kies AG eine bestehende Halle von 3‘300 m2 erworben werden. Damit stand fest, in Fisibach unser neues Museum zu verwirklichen. Das Ziel war nicht nur Baumaschinen und Fahrzeuge auszustellen, sondern auch die Geschichte der Firmengründer, Heinrich und Rudolf Eberhard, vom einfachen Bauernbetrieb bis zur heutigen Bauunternehmung zu erzählen. Die Geschichte mit Erfolgen und Rückschlägen soll auch unsere Besucher inspirieren. Die Entwicklung der Eberhard Unternehmungen ist stark an die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz, der Region Zürich und den Flughafen Kloten gebunden. Dies wird im Museum anschaulich dargestellt.

Die Kinder von heute sind unsere Mitarbeiter von Morgen. Darum bieten wir auch den Kindern im Museum ein besonderes Erlebnis und möchten ihnen die Baubranche etwas näher bringen.

Auch Sie können unser tolles Museum mit dem speziellen Ambiente geniessen. Unser Eventsaal bietet Platz für bis zu 750 Personen.




Sponsoren

Diese Institutionen, Unternehmen, Stiftungen und Vereine unterstützen das Festival der Stille 2018.

Künstlerische Leitung und Fundraising

Daria Zappa und Massimiliano Matesic



dariazappa@bluewin.ch



Sekretariat

Claudia Meierhofer



info@kaiserbuehne.ch

Kontakt

Schreiben Sie uns gerne!